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Livemitschnitt Jazz Live Trio und Seven Things (Stream)
RTS-Espace2-Aufnahme des Konzertes im Radiostudio am 22. Oktober 2014





Jazz Live Trio (Deutsch)
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Das Jazz Live Trio verdankt seine Entstehung einem Auftrag des Schweizer Radios SRF, für eine Jazzkonzert-Reihe ein Haustrio zu stellen, um die einzuladenden Solisten zu begleiten. Von 1964 - 82 haben wir 111 Mal diese anspruchsvolle Aufgabe übernehmen dürfen. Mit mehrfach wechselnder Besetzung des Trios. Meine wichtigsten Mitspieler waren die Bassisten Isla Eckinger, dann für sehr lange Zeit Peter Frei, und die Schlagzeuger Pierre Favre und Peter Schmidlin, der spätere Gründer des Jazzlabels TCB.

Ein enormer Glücksfall war für uns der damalige Aufenthalt einer grösseren Anzahl von US- amerikanischen Weltklassemusikern in Europa, die für einen Rundfunk-Gig immer zu haben waren. Bei TCB sind 13 CDs greifbar, die diese Radio-Konzertreihe im Querschnitt wieder erlebbar macht. Mit manchen unserer Solisten haben wir auch ausserhalb des Radios arbeiten können. Mit Slide Hampton oder Dexter Gordon etwa. Häufiger noch mit Lee Konitz und - für einige Zeit als reguläres festes Quartett - mit Johnny Griffin..

Doch unvergessen bleibt auch unsere mehrere Jahre währende Arbeit mit Franco Ambrosetti, die vor allem in Italien stattfand, und mit dem jungen Roman Schwaller.

Der Wunsch, mit einigen Gleichgesinnten das Wagnis einzugehen, in langer Probenarbeit eine eigene Gruppenmusik zu entwickeln, die keinen eingefahrenen Gleisen folgt, führte zu unserem Sextett "Magog", dessen erster Auftritt am Montreux Jazzfestival 1973 gleich zu einem unerwartet grossen Erfolg beim Publikum und der internationalen Presse führte. Der Konzertmitschnitt erschien wenig später bei Evasion als LP. Eine Studio-Produktion bei Japo/ECM folgte wenig später. Beide Aufnahmen sind als CD heute wieder auf dem Markt (TCB 01 232 und TCB 02 302). Magog, mit Hans Kennel, Andy Scherrer, Paul Haag und meinem Trio mit Peter Frei und Peter Schmidlin, steht für mich als ein Höhepunkt in meinem langen Musikerleben, wie man ihn vielleicht nur einmal erreichen kann. Wir waren wohl zur richtigen Zeit am richtigen Ort, wie es mein Freund Peter Schmidlin einmal ausgedrückt hat.

Die reine Trio-Arbeit kam vor allem in Italien zum Zug, wo wir nicht so sehr als Begleittrio gestempelt waren. Ich habe eine starke Beziehung zu diesem Land. Vielleicht war das der Grunde, warum wir dort solch offene Ohren fanden.

1997/8 machte eine "fokale Dystonie" meiner Arbeit als Musiker ein vorläufiges Ende. Die Verfolgung verschiedenster Therapien brachte kaum Besserung. 2012/13 habe ich meine musikalische Tätigkeit trotzdem wieder aufgenommen. Mit eingeschränkten Mitteln, denn eine Dystonie ist nicht heilbar. Mit der aufregenden Herausforderung, die Beschränkung zu einer eigenständigen Aussage, zur Ausbildung eines ausgeprägten Personalstils zu nutzen, habe ich mit den beiden jungen Hochbegabungen Patrick Sommer, b, und Andi Wettstein, dr, das Trio zu neuem Leben erweckt. Wenig später erarbeiteten wir mit Dani Schenker und Christoph Merki, mit denen ich vor meiner Erkrankung als "Magog 2" zusammengearbeitet hatte, das Quintett "Seven Things". Unsere erste CD "Piazza Rotonda" (TCB 33 102) wurde im "Jazz'N'More" mit der Höchstzahl von fünf Sternen ausgezeichnet.

Inzwischen liegen drei Quintett- und vier Trioalben vor. Die Quintett-Produktion „Kings And Illusions“ (TCB 36 702) erhielt 2021 in der „NZZ am Sonntag“ ebenso alle fünf Sterne wie wenig später unsere vierte Trio-Scheibe „It’s a Foreign Language“ (TCB 36 602) in der gleichen Zeitung. Eine vierte Quintett-CD als auch eine fünfte Trio-Einspielung werden 2023 auf den Markt kommen. Für beide Gruppen gilt, dass im Sinne stilistischer Einheitlichkeit alle Stücke von mir geliefert werden.

Anstatt weiterer Worte hier einige kurze Einblicke in meine verständlicherweise inzwischen recht dickbäuchige Pressemappe:

Kenny Wheeler/Alan Skidmore + Jazz Live Trio (TCB 02 282): "...The Swiss players are excellent. Koenig and Frei benefit from the fine recording quality. Koenig is a fine pianist who was also a recording engineer at Swiss Radio". (Jazz Journal, London, 9/2012). Die CD bekam die Höchstzahl von fünf Sternen.

Dexter Gordon / Magog (TCB 02 382): "...Zu hören ist die damals in Europa lebende Jazzlegende Dexter Gordon und das sagenhaft groovende Sextett Magog, bei dem Koenig das Jazz Live Trio mit Topbläsern ergänzte und beweist, wie hochklassig (und gleichzeitig unterschätzt) der Schweizer Jazz schon in den Siebzigern war. Ein Muss für jede Schweizer Jazzsammlung". (Jazz'N'More 4/2014). Die CD bekam ebenfalls fünf Sterne.

"Magog live at the Montreux Jazz Festival 1973" (jetzt: TCB 10 232): "...It's all high octane, energetic youthful stuff, and is enthusiastically received by the cheering Montreux crowd...All six members are world class musicians..." (Melody Maker, London, 13. 4. 1976). Auch diese Aufnahme bekam mit fünf Sternen die höchste Auszeichnung.

Zum Auftritt des Jazz Live Trios am Jazzfestival Bergamo 1976: "....Una sorte migliore, per mera questione di qualità dei suoni, è toccato al Jazz Live Trio di Zurigo. Affiatati da anni di lavoro in comune, il pianista Klaus Koenig - oggi pervenuto a un livello artistico di valore mondiale - il contrabassista Peter Frei e il batterista Peter Schmidlin hanno offerto le sequenze più convincenti di tutto il concerto...." (Il Giornale Milano, 13. 3. 1976).

"...Il Jazz Live Trio è di altra estrazione. Si sente la "cultura" dei suoi componenti e principalmente del pianista Koenig che non disdegna i riferimenti alla musica contemporanea, nei suoi passaggi al pianoforte con una punta di fredezza "nordica".... (L'Eco di Bergamo, 13. 3. 1976).

« Koenig è oggi considerato tra i più forti pianisti d’Europa e la sua venuta a Roma è da considerarsi un avvenimento importante perchè da occasione al jazzfan di approfondire la sua conoscenza del jazz europeo »...(l Tempo, Roma).

«Die Musik des Jazz Live Trios wirkt vielleicht deshalb so stark und in sich konsequent, weil Jazz hier aus dem vollen Bewusstsein europäischer Musikkultur heraus konzipiert und gespielt wird und so auch dem klassisch orientierten Ohr manche Einstiegshilfe geboten wird». (Tagesanzeiger, Zürich).


«Koenig ist nicht nur ein blendender Techniker und ein hervorragender Begleiter, sondern auch ein exzellenter Komponist und Solist. Seine Improvisationen gehen von relativ einfachen Strukturen aus, führen aber in sehr freie Gefilde und imponieren durch raumfüllende Klangintensität. Immer wieder berührt Koenig in seinen Klangstrukturen die Grauzone zwischen Jazz und E-Musik.» (Neue Zürcher Zeitung).

«Gleichzeitig hat sich Klaus Koenig zu einer musikalischen Reife entwickelt, die zu dem ihm eigenen Charakterstil geführt hat...Koenig spielt seinen eigenen, äusserst virtuosen Stil hervorragend; am ehesten vergleichbar mit dem feingliedrigen, überlegten Spiel von Bill Evans.» (Anzeiger, Uster).

«Das Zürcher Jazz Live Trio des Pianisten und Komponisten Klaus Koenig zählt sicher zu den am längsten existierenden Piano-Trios des europäischen und des New Jazz. Dass es nach all den langen Jahren nie in leere Routine erstarrte, nie langweilig oder klischeehaft klang, sondern immer neu überraschen kann, mit anspruchsvoll und intelligent konzipierter Thematik, Melodik, Harmonik und Rhythmik wie auch mit swingendem Drive Kopf und Bauch gleichermassen anzusprechen weiss, ist das Phänomenale dieses Trios». (Tages-Anzeiger, Zürich).

«Wie Klaus Koenig am Flügel, Peter Frei am Bass und Nick Liebmann am Schlagzeug zum musikalischen Gespräch fanden, war ein Erlebnis. Koenigs Interpretationen, die Innigkeit und Dichte an die Stelle von Prachtentfaltung setzen, sind etwas Eigenes». (Neue Zürcher Zeitung).

«Ein ganzes Album mit hervorragenden Pianosolo-Aufnahmen bringt Vol. 4: Klaus Koenig nicht nur wohlstrukturiert, sondern auch expressiv und emotional». (Basler Zeitung).

«Gert Westphal liest Gedichte von Heinrich Heine und Gottfried Benn. Live im Studio eingespielt in Begleitung von Klaus Koenig, Peter Frei und Peter Schmidlin. Ein geniales Tondokument von unschätzbarem Wert». (buch.de internetstores AG).

“Per concludere diremo che il concerto del Jazz Live Trio a Melide è stato stupendo”. (Quelle unbekannt).

Klaus Koenig.



KLAUS KOENIG, p, composition, studierte am Akustischen Institut der Musikhochschule Detmold, das er 1962 mit einem Tonmeister-Diplom (mit Auszeichnung) verliess. Bis 1997 wirkte er als Aufnahmeleiter beim Schweizer Radio SRF in Zürich. Daneben erarbeitete er für die Jazz-Abteilung mehrere hundert Sendungen. 1964 übertrug ihm das Radio die Verantwortung für die Begleitung von Gastsolisten in der Radio-Konzertreihe "Jazz Live". Sein "Jazz Live Trio" - wichtigste Mitarbeiter: Isla Eckinger, Peter Frei als Bassisten, Peter Schmidlin und Pierre Favre als Schlagzeuger - war bis 1982 in mehr als 100 Direktsendungen mit Solisten aus aller Welt zu hören, darunter vielen amerikanischen und europäischen Spitzenmusikern wie Art Farmer, Dexter Gordon, Slide Hampton, Lee Konitz, Johnny Griffin, Clark Terry, Benny Bailey, Phil Woods, Cliff Jordan, Booker Ervin, Lucky Thompson, Kai Winding, Kenny Wheeler, Albert Mangelsdorff, Enrico Rava, Eje Thelin, Klaus Doldinger, Dusko Goykovich, Volker Kriegel. Eine 13-CD-Serie bei TCB dokumentiert diese Konzertreihe. Längere Zusammenarbeit mit Lee Konitz, Sal Nistico, Benny Bailey, Franco Ambrosetti, Gianni Basso, Roman Schwaller. Mehrere Tourneen mit Johnny Griffin. 1973 entstand auf seine Initiative hin die international sehr erfolgreiche Gruppe "Magog" mit Hans Kennel, Andy Scherrer, Paul Haag und dem Jazz Live Trio. Über mehrere Jahrzehnte erstreckte sich die Zusammenarbeit mit dem Schauspieler und Rezitator Gert Westphal in einem "Jazz&Lyrik"-Programm. Ein "Klassik&Jazz"-Programm ergab sich über Jahre hinweg mit der klassischen Pianistin Annette Weisbrod. Teilnahme an etwa 30 Schallplatteneinspielungen. Musiktheoretische (Zum Temperieren von Tasteninstrumenten in der Alten Musik) und musikpädagogische Arbeiten (Piano Voicings). 1998 musste er wegen Erkrankung beider Hände seine musikalische Tätigkeit einstellen. Nach langjährigen Therapien bedeutete die Saison 2012/13 mit dem alt-neuen "Jazz Live Trio" und 2013/14 mit dem Quintett "Seven Things" mit Daniel Schenker, Christoph Merki und dem Trio einen Wiedereinstieg in die Musikszene. Je zwei neue CDs mit beiden Gruppen liegen inzwischen vor.

PATRICK SOMMER, b, composition, geboren 1976. Patrick studierte Kontrabass und E-Bass an der Swiss Jazz School in Bern und in Los Angeles. Er lebt in Zürich und arbeitet als freischaffender Musiker. Solides Time-Feel, ein breites stilistisches und instrumentales Spektrum sowie unbeirrbarer Geschmack und seine Anpassungsfähigkeit machen ihn zu einem der gefragtesten Bassisten der Schweizer Musikszene. Er betreibt eine rege Konzerttätigkeit im In-und Ausland und wirkt als Musiker und Komponist bei Theater- und Tanzprojekten. Ausgewählte Diskographie:Tony Renold Quartett: Places (Unit Records 2011); Pius Baschnagel's Latin World: Son Song (Altrisuoni 2011); Martin Lechner: Gentlemen Are Hard To Find (BHM 2011); Bucher Sommer Friedli & Aeby: Expanding (Dryrecords 2011); Bucher 5: Here And There (Unit Records 2010); Limber Lumber - Rösli Sommer Sartorius: Diapassion (Unit Records 2010); Tim Kleinert Trio: Free Passage To Now (Covariance 2010); Peter Zihlmann & TOW Orchestra: Tales Of The Old World (Unit Records 2010); Roli Frei & The Soulful Desert: Strong (Sound Service 2010); Adrian Frey Trio: No Flags (Unit Records 2010); Julian Amacker Universe: A Tea And Me (FF Records 2009); Marianne Racine Quartet: Jazz (2009); Patrick Sommer: Speechless (Rock Archive 2009); Bucher Sommer Friedli: Farb
(Dryrerecords 2008); The Moondog Show: Marfa (Fazerecords 2007); Tony Renold Quartet: Timeless Flow (Universal Records 2005); Lisette Spinnler Quartet: in Between (TCB Records 2004). Seit 2012 spielt er für das Jazz Live Trio.

ANDI WETTSTEIN, dr, geboren 1978. Studierte Schlagzeug am Musicians Institute Los Angeles und an der Zürcher Hochschule der Künste.
Seine rege Konzerttätigkeit führte ihn unter vielen anderen mit Franco Ambrosetti, Peter Madsen, Theo Kapiladis, Adrian Frey und Tobias Preisig zusammen.
Neben der künstlerischen Tätigkeit unterrichtet er an der Musikschule Staufen.
Gegenwärtige Projekte: The Murder Of Amus Ames, Mistura, Markus Bischof Trio, Ray Bourbon, Kabel, Jazz Live Trio.

Kontakt: Klaus Koenig +41 (0)44 311 60 87; Email senden: hier klicken




Jazz Live Trio (English)
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The Jazz Live Trio has a commission by the Swiss radio station to put together an in-house trio for a jazz concert series to thank for its very existence. Between 1964 and 1982, we were able to take on this demanding task a total of 111 times, with many different people making up the trio. The fellow musicians who played with me for the longest were the bassist Isla Eckinger, then Peter Frei and the drummers Pierre Favre and Peter Schmidlin, who went on to found the jazz label TCB.

We were enormously lucky that at the time there were a large number of world-class American musicians living in Europe, who were always available for radio gigs. We were also able to play with some of them later outside of the radio environment, such as Slide Hampton, Dexter Gordon, Booker Ervin or Sal Nistico. More often still we were able to play with Lee Konitz, and for some time as a regular fixed quartet with Johnny Griffin. Thirteen CDs are available from TCB and bring this radio concert series back to life.

Our many years working with Franco Ambrosetti, which were primarily in Italy, and the young Roman Schwaller, were unforgettable.

The desire to work with like-minded people to take the risk of developing our own group music which did not follow standard patterns over a long period of testing led to us forming our sextet “Magog”, whose first appearance at the Montreux Jazz Festival in 1973 immediately led to unexpectedly high levels of success with both the audience and the international press. The recording of the concert was published a little later as an LP by Evasion. A studio production with Japo/ECM followed afterwards. Both recordings are now back on the market as CDs (TCB Ol 232 and TCB 02 302). For me, Magog, with Hans Kennel, Andy Scherrer, Paul Haag and my trio including Peter Frei and Peter Schmidlin, was the highlight of my long musical career, and something that can possibly only ever be achieved once. We were probably in the right place at the right time, as my friend Peter Schmidlin once said.

Working purely as a trio was predominantly in Italy, where we were not quite as well known as an accompanied trio. I have a very strong link to this country. This is possibly why we found such welcoming ears there.

In 1997/1998, “focal dystonia” put a temporary end to my work as a musician. Only in 2012/3 was I able to get back to the stage, after a lot of mostly unsuccessful treatment. This was with restricted abilities, as dystonia is incurable. But with the exciting challenge, of using the restriction to create my own message and to develop my own distinctive style, I brought the trio back to live with the two young and highly talented musicians Patrick Sommer, b, and Andi Wettstein, dr. A year later, we founded the quintet "Seven Things" bringing the trio together with Daniel Schenker and Christoph Merki, with whom I had worked as "Magog 2" before my illness. Our first quintet CD "Piazza Rotonda" (TCB 33 102) was given the highest award of five stars in "Jazz'N'More". The first trio CD, "Nausikaa", (TCB 32 502) also received positive reviews both here and abroad. Our second "Seven Things" CD "Seven Things I Always Wanted T Say" (TCB 35 402) will be released in "Moods" on my 80th birthday in October 2016, our second trio record "Night Thoughts" (TCB 35 202) in Baden in April 2017. We already have music prepared for further CDs in 2018/9.

Instead of more words from me, here are a number of insights into my press portfolio, which has understandably become quite substantial:

Kenny Wheeler/Alan Skidmore + Jazz Live Trio (TCB 02 282): "...The Swiss players are excellent. Koenig and Frei benefit from the fine recording quality. Koenig is a fine pianist who was also a recording engineer at Swiss Radio". (Jazz Journal, London, 9/2012). The CD received the maximum of five stars.

Dexter Gordon / Magog (TCB 02 382): "...Zu hören ist die damals in Europa lebende Jazzlegende Dexter Gordon und das sagenhaft groovende Sextett Magog, bei dem Koenig das Jazz Live Trio mit Topbläsern ergänzte und beweist, wie hochklassig (und gleichzeitig unterschätzt) der Schweizer Jazz schon in den Siebzigern war. Ein Muss für jede Schweizer Jazzsammlung". (Jazz'N'More 4/2014). The CD also received five stars.

"Magog live at the Montreux Jazz Festival 1973" (jetzt: TCB 10 232): "...It's all high octane, energetic youthful stuff, and is enthusiastically received by the cheering Montreux crowd...AII six members are world class musicians..." (Melody Maker, London, 13. 4. 1976). This recording also received the highest award, with five stars.

On the performance by the Jazz Live Trio at the Bergamo Jazz Festival in 1976: "....Una sorte migliore, per mera questione di qualitä dei suoni, e toccato al Jazz Live Trio di Zurigo. Affiatati da anni di lavoro in comune, il pianista Klaus Koenig - oggi pervenuto a un livello artistico di valore mondiale - il contrabassista Peter Frei e il batterista Peter Schmidlin hanno offerto le sequenze piü convincenti di tutto il concerto...." (II Giornale Milano, 13. 3.1976).

"...II Jazz Live Trio e di altra estrazione. Si sente la "cultura" dei suoi componenti e principalmente dei pianista Koenig che non disdegna i riferimenti alla musica contemporanea, nei suoi passaggi al pianoforte con una punta di fredezza "nordica".... (L'Eco di Bergamo, 13. 3. 1976).


KLAUS KOENIG, p, composition, studied at the Acoustic Institute of the University of Music in Detmold, which he left in 1962 with a degree in sound engineering (with a distinction). He worked as a recording manager for the Swiss radio station SFR in Zurich until 1997. Alongside this he developed several hundred shows for the jazz department. In 1964 the radio station made him responsible for accompanying guest soloist in the radio concert series "Jazz Live". His "Jazz Live Trio", the most important players in which included Isla Eckinger, Peter Frei as a bassist, Peter Schmidlin and Pierre Favre as drummers - could be heard in more than 100 live broadcasts with soloists from around the world until 1982. The performers included many top American and European musicians such as Art Farmer, Dexter Gordon, Slide Hampton, Clark Terry, Benny Bailey, Phil Woods, Cliff Jordan, Kenny Wheeler and Albert Mangelsdorff. A 13-CD series by TCB documents this series of concerts. Longer-term links were established with Johnny Griffin, Lee Konitz, Sal Nistico, Franco Ambrosetti, Gianni Basso, Roman Schwaller and others. The group "Magog", made up of Hans Kennel, Andy Scherrer, Paul Haag and the Jazz Live Trio, was formed on his initiative in 1973 and enjoyed a great degree of international success. The collaboration with the actor and reciter Gert Westphal in a "jazz and lyrics" programme spanned several decades. A "classics and jazz" programme developed over several years with the classical pianist Annette Weisbrod. Participation in around 30 commercial recordings. Work on musical theory (on the tempering of keyboard instruments in old music) and musical education (piano voicing). In 1998 he had to stop his musical activity due to an illness in both of his hands. After many years of therapy, the 2012/2013 season with the old/new "Jazz Live Trio" and the 2013/2014 season with the "Seven Things" quintet with Daniel Schenker, Christoph Merki and the trio meant a return to the music scene.

PATRICK SOMMER, b, composition, born in 1976. Patrick studied contrabass and electric bass at the Swiss Jazz School in Bern and in Los Angeles. He lives in Zurich and works as a freelance musician. A solid feeling for timings, a broad stylistic and instrumental range, an unswerving taste and his ability to adapt make him one of the most in-demand bassists on the Swiss music scene. He holds regular concerts both in Switzerland and abroad and is involved in theatre and dance projects as a musician and composer.
Selected discography: Tony Renold Quartet: Places (Unit Records 2011); Pius Baschnagel's Latin World: Son Song (Altrisuoni 2011); Martin Lechner: Gentlemen Are Hard To Find (BHM 2011); Bucher Sommer Friedli & Aeby: Expanding (Dryrecords 2011); Bucher 5: Here And There (Unit Records 2010); Limber Lumber - Rösli Sommer Sartorius: Diapassion (Unit Records 2010); Tim Kleinert Trio: Free Passage To Now (Covariance 2010); Peter Zihlmann & TOW Orchestra: Tales Of The Old World (Unit Records 2010); Roli Frei & The Soulful Desert: Strong (Sound Service 2010); Adrian Frey Trio: No Flags (Unit Records 2010); Julian Amacker Universe: A Tea And Me (FF Records 2009); Marianne Racine Quartet: Jazz (2009); Patrick Sommer: Speechless (Rock Archive 2009); Bucher Sommer Friedli: Farb (Dryrerecords 2008); The Moondog Show: Marfa (Fazerecords 2007); Tony Renold Quartet: Timeless Flow (Universal Records 2005); Lisette Spinnler Quartet: in Between (TCB Records 2004). He has been playing for the Jazz Live Trio since 2012.

ANDI WETTSTEIN, dr, born in 1978. Studied the drums at the Musicians Institute in Los Angeles and at the Zurich University of the Arts. His active involvement in concerts has brought him together with, among many others, Franco Ambrosetti, Peter Madsen, Theo Kapiladis, Adrian Frey and Tobias Preisig. In addition to his artistic work, he also teaches at the Staufen School of Music. Future projects: The Murder Of Amus Ames, Mistura, Markus Bischof Trio, Ray Bourbon, Kabel, Jazz Live Trio.


Contakt: Klaus Koenig +41 (0)44 311 60 87; Email: click here





Seven Things (Deutsch)
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Es ist schon eine besondere Erfahrung, nach 15 Jahren krankheitsbedingter Zwangspause wieder mit einer Gruppe arbeiten zu können. Nach vorsichtigen Anfängen 2012/3, mein altes Jazz Live Trio mit neuen, jungen Musikern wieder zu beleben, haben wir uns dann entschlossen, zwei Bläser dazu zu holen. Mit widerstreitenden Gefühlen: denn ich liebe das Triospiel, und durch meine fast zwanzigjährige Verpflichtung, beim Schweizer Radio in der Sendereihe „Jazz Live“ Solisten aller Couleur und aus allen Weltteilen zu begleiten, kam das Triospiel immer viel zu kurz. Dann aber: Bläser bringen in eine Gruppe so viel neue Farben, Ideen und musikalische Möglichkeiten, dass man das reine Triospiel fast vergessen könnte.

Ein Höhepunkt in meiner langen musikalischen Laufbahn war natürlich, als Haustrio des Schweizer Radios SRF Weltklassemusiker wie Johnny Griffin, Art Farmer, Dexter Gordon, Lee Konitz, Slide Hampton und viele andere im Studio in der Konzertreihe „Jazz Live“ – oft dann auch ausserhalb des Radios auf Tourneen - begleiten zu dürfen. Das Label TCB hat aus unseren Radio-Konzerten ein Konzentrat von 12 CDs auf den Markt gebracht. Und es macht schon diebische Freude, zu lesen, dass einige dieser CDs internationale Auszeichnungen eingeheimst haben.

Als zweiter Höhepunkt in meiner musikalischen Laufbahn erwies sich Mitte der siebziger Jahre die Idee, unser Trio mit drei Bläsern zu ergänzen, um nun für einmal, losgelöst von der schwierigen Aufgabe, verwöhnten Bläserstars der internationalen Szene einen möglichst komfortablen „Ground“ zu liefern, unter dem Namen „Magog“ eigene Ideen und Konzepte auszuprobieren, und einer Zeit, in dem der Jazz damals in recht verschiedene Richtungen wies, den Versuch einer Synthese entgegen zu setzen. Da mag jugendlicher Übermut im Spiel gewesen sein, aber die beiden Schallplatteneinspielungen von damals, (die TCB als CDs wieder neu herausgebracht hat), zeigen doch, zusammen mit dem grossen Erfolg, der sich - für uns recht überraschend - im In- und Ausland in einer Fülle von mehr als schmeichelhaften Urteilen manifestierte, dass viel Mühe und Idealismus ihren Lohn gefunden hatten.

Heute, fast 40 Jahre später, wieder mit einer bläserbestückten Formation zu arbeiten, ist für mich ein ebenso lehrreiches wie erfüllendes Erlebnis. Meine Kollegen in unseren „Seven Things“, alle etwa unserem Alter in der Magog-Zeit entsprechend, zum Teil inzwischen honorige Hochschulprofessoren, bieten ein recht anderes Bild als wir damals. Die vielen Jazzschulen hierzulande, dazu Studienaufenthalte in den USA, die heute nahezu selbstverständlich sind - alle meine vier Kollegen haben diese Erfahrung - haben doch einen sehr viel professionelleren Musikertyp hervorgebracht gegenüber damals. Waren meine Magogiker überwiegend hochbegabte liebenswerte Chaoten, die mit mehr überschäumender Lebensfreude als Disziplin an das mühsame, wenn auch nötige Probenwerk gingen, so sind die wenigen Termine, die wir mit „Seven Things“ gebraucht haben, um meine nicht immer ganz stromlinienförmige Musik auf die Reihe zu bekommen, ein reines Vergnügen; der disziplinierten, speditiven Probenarbeit, die ich aus der klassischen Musik kenne, sehr ähnlich.

Es ist deutlich, dass die jüngeren Musiker dank der Jazzschulen heute besser auf ihre Arbeit vorbereitet als die meisten von uns damals. Sie sind professioneller als in meiner Generation die Meisten zumindest in ihren jungen Jahren waren.

Ich liebe - und kenne wohl auch etwas - die gotische Architektur. Die frühen Baumeister dieser Epoche in Frankreich waren äusserst wagemutig, schöpferisch, eigenwillig, manchmal auch zu wagemutig. Die Hochgotik kennt diese Eigenschaften kaum noch: man hat Erfahrung, Sicherheit im Umgang mit den Problemen, die Baukunst wird virtuos, elegant, zuweilen auch etwas glatt und kühl, was seinen eigenen Charme hat, aber das Schöpferische - man kann nun einmal nicht alles im Leben zugleich haben - beginnt, etwas in den Hintergrund zu treten. Eine klassizistische Phase ist erreicht.

Befindet sich der Jazz heute in einer ähnlichen Situation? Die gegenwärtigen Entwicklungen zu überblicken, ist ein zu schwieriges Unterfangen, als das ich mich auf diesem Terrain versuchen möchte. Doch unbestreitbar ist: viele jüngere Spieler suchen neue Wege im weiten Feld einer überwiegend improvisatorisch konzipierten Musik. Für die anderen, für die Mehrheit derer, die aus den Jazzschulen in den Markt drängen, haben die historischen Errungenschaften des Jazz wieder oder immer noch einen hohen Stellenwert. Sie orientieren sich an dem, was ihre Vorgänger bisher erarbeitet haben. Doch diese gut 100 Jahre beinhalten auch die Bestrebungen, die in den 60er und 70er Jahren zu verschiedenen Möglichkeiten einer „freien“, formal und rhythmisch ungebundenen Musik geführt haben. Wie erwähnt hat unsere Gruppe „Magog“ damals den Versuch unternommen, die auseinanderstrebenden Richtungen, die im Jazz dieser Jahre deutlich wurden, zusammen zu binden, eine Brücke zu bauen zwischen Tradition und Avantgarde.

Unsere „Seven Things“-Musik versucht sicher nicht, diese Zeit wieder zu beschwören. Aber für mich als Verantwortlichem für das musikalische Material unserer Gruppe ist „Magog“ doch so etwas wie ein Referenz-, ein Anhaltspunkt, um die Ergebnisse unserer damaligen Arbeit auf ihre Wertigkeit für unsere Zeit zu überprüfen. Sind wir somit Klassizisten? Ich kann diese Frage nicht beantworten. Begriffe sind überdies dehnbar. Wo ist die Grenze zwischen Jazz und Nichtjazz? Die hat wohl noch niemand befriedigend festlegen können.

Wichtig ist uns vor allem, zu etwas Eigenem zu finden, aus uns selbst heraus eine möglichst selbständige Sprache zu finden, die nicht bestehenden Mustern folgt. Das sollte eh das Ziel für jeden Jazzmusiker sein. Doch wie auch immer: Jazz ist Kunst, und Kunst ist Leben; Leben, das ständig in Bewegung ist. Wie schön, ein wenig daran teilnehmen zu können.

Unsere erste CD „Piazza Rotonda“ (TCB 33 102) erhielt in der Zeitschrift „Jazz‘N‘More“ die Höchstzahl von fünf Sternen. Eine zweite Einspielung: „Seven Things I Always Wanted To Say“ (TCB 35 402) hat im Oktober 2016 an meinem 80. Geburtstag im Zürcher „Moods“ das Licht der Welt erblickt. 2021 entstand unser drittes Album „Kings And Illusions“ (TCB 36 702), das von der „NZZ am Sonntag“ ebenfalls mit fünf Sternen ausgezeichnet wurde. Auch unser viertes Trio-Album „It’s a Foreign Language“ (TCB 36 602) hat in der gleichen Zeitung diese Bewertung erhalten. 2023 wird eine vierte Quintett-Produktion ebenso erscheinen wie eine fünfte CD des Trios.

Klaus Koenig.


DANIEL SCHENKER, tp, bekam im Alter von 10 Jahren ersten Trompetenunterricht. Er studierte Informatik an der ETH Zürich. Zugleich bildete er sich musikalisch weiter bei Bert Joris, Tom Harrell, Wynton Marsalis und Malte Burba. An der Swiss Jazz School Bern erhielt er das Berufsdiplom. Mehrmals ging er zu Studienaufenthalten nach New York. Seit 2001 tritt er regelmässig mit einem eigenen Quartett auf, das er fallweise um amerikanische Gastsolisten erweitert. Als viel gefragter Side Man in Gross- und Kleinformationen hat er bisher an mehr als 70 CD-Einspielungen teilgenommen. Er ist Dozent an der Hochschule der Künste in Zürich. Tourneen führten ihn nach Brasilien, Russland, Thailand, ebenso in näherliegende Regionen. Unter den vielen Musikern, mit denen er aufgetreten ist, seien Bill Holman, Joe Lovano, James Moody, Kirk Lightsey, Kenny Werner, George Gruntz, Daniel Schnyder und Joe Haider genannt. Zusammen mit seinem Sohn Elia entwickelte er 2020 die Gehörbildungs-App «ET - Ear Trainer».

CHRISTOPH Merki, as, hat das Klostergymnasium in Einsiedeln besucht. (Kurz vor der Matur organisierte er ein Konzert der Gruppe MAGOG im Kloster). Er studierte Geschichte an der Uni Zürich, die er mit einem Dr. phil. verliess. Gleichzeitig absolvierte er ein Altsaxofonstudium an der Musikhochschule Luzern, das er 1998 mit Auszeichnung abschloss. Seit 2001 ist er Dozent für Musikgeschichte und für Ensemblespiel an der Zürcher Hochschule der Künste, seit 2007 Professor eben da. Er ist ständiger redaktioneller Mitarbeiter im Kulturressort des Zürcher Tages-Anzeigers. Seine musikalische Ausbildung vervollständigte er in New York, insbesondere bei Dave Liebman. Er spielte mit vielen Schweizer Musikern zusammen, dokumentiert durch eine ganze Reihe von CDs. Wichtig war ihm besonders sein eigenes Projekt "Christoph Merki Music 01", das zwei CDs erbracht hat, sowie seine Mitgliedschaft in der "Jury Gagarin Band" und in der Gruppe "Magog 2".

KLAUS KOENIG, p composition, studierte am Akustischen Institut der Musikhochschule Detmold, das er 1962 mit einem Tonmeister-Diplom (mit Auszeichnung) verliess. Bis 1997 wirkte er als Aufnahmeleiter beim Schweizer Radio SRF in Zürich. Daneben erarbeitete er für die Jazz-Abteilung  mehrere hundert Jazzsendungen. 1964 übertrug ihm das Radio die Verantwortung für die Begleitung von Gastsolisten für die Radio-Konzertreihe "Jazz Live". Sein "Jazz Live Trio" - wichtigste Mitarbeiter: Isla Eckinger, Peter Frei als Bassisten, Peter Schmidlin und Pierre Favre als Drummer - war bis 1982 in über 100 Direktsendungen mit Solisten aus aller Welt zu hören, darunter vielen amerikanischen Spitzenmusikern. Längere Kontakte ergaben sich mit Johnny Griffin, Lee Konitz, Sal Nistico, Franco Ambrosetti, Roman Schwaller, dem Schauspieler Gert Westphal und vielen anderen. 1973 entstand auf seine Initiative hin die international sehr erfolgreiche Gruppe "Magog". Teilnahme an etwa 30 Schallplatteneinspielungen. Musiktheoretische und musikpädagogische Arbeiten. 1998 musste er wegen Erkrankung beider Hände seine musikalische Tätigkeit einstellen. Nach langjährigen Therapien bedeutete das Jahr 2012 mit dem alt-neuen "Jazz Live Trio" und dem Quintett "Seven Things" einen Wiedereinstieg in die Musikszene.

PATRICK SOMMER, b studierte Kontrabass und E-Bass zuerst an der Swiss Jazz School in Bern, dann in Los Angeles. Solides Time-Feel, ein breites stilistisches und instrumentales Spektrum sowie unbeirrbarer Geschmack und seine Anpassungsfähigkeit machen ihn zu einem der gefragtesten Bassisten der Schweizer Musikszene. Entsprechend gross sind sein Band-Portfolio und seine Diskographie. Er lebt in Zürich als freischaffender Musiker, betreibt eine rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland und wirkt als Spieler und Komponist bei Theater und Tanzprojekten mit. Ein kleiner Auszug aus seiner Diskographie: Silvestrio "Rollercoaster"; BucherSommerFriedli "Expanding", "Farb" und "Thermi"; Martin Lechner "Gentelmen Are Hard To Find"; Adrian Frey Trio "No Flags"; Tony Renold Quartet "Timeless Flow" und "Places"; Marianne Racine Quartet "Jazz"; The Moondog Show "Marfa"; Patrick Sommer "Speechless"; Lisette Spinnler Quartet "In Between". Seit 2012 gehört er zum Jazz Live Trio.

ANDI WETTSTEIN, dr, studierte Schlagzeug am Musicians Institute in Los Angeles und an der Zürcher Hochschule der Künste. Eine rege Konzerttätigkeit führte ihn unter vielen anderen mit Franco Ambrosetti, Peter Madsen, Theo Kapiladis, Adrian Frey und Tobias Preisig zusammen. Neben seiner künstlerischen Tätigkeit unterrichtet er an der Musikschule Staufen. Gegenwärtige Projekte: The Murder Of Amus Ames, Mistura, Markus Bischof Trio, Ray Bourbon, Kabel. Seit 2012 spielt er im Jazz Live Trio.


Kontakt: Klaus Koenig +41 (0)44 311 60 87; Email senden: hier klicken




Seven Things (English)
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It is indeed an unusual experience to be able to work with a group after a 15 year mandatory break, something which most musicians are fortunately spared. After careful beginnings to put new life into my old Jazz Live Trio with new, young musicians, we have now decided to add two wind instrumentalists. This was done with conflicting feelings: since I love the jazz
trio and through my obligation of almost twenty years to accompany soloists of all persuasions and from all over the world in the Swiss radio series “Jazz Live”, the jazz trio was always far too brief. But also: wind instruments bring so many new colours, ideas and musical possibilities to a group that one does not miss the simple jazz trio for very long.

A high point of my long musical career was of course being able to accompany world class musicians like Johnny Griffin, Art Farmer, Dexter Gordon, Lee Konitz, Slide Hampton and many others in the studio – sometimes also outside the radio studio on short tours. (The record label TCB released the best of this “Jazz Live” as a 12 disc set; and it is of course a fiendish joy that some of these CDs won international recognition.

A second high point was without doubt, in the middle of the seventies, the idea to add to our trio with three wind players and now, for once detached from the difficult task of delivering spoiled wind player stars from the international scene with a “grounding” which is as comfortable as possible, to try out our own ideas and concepts under the name “Magog”, and, at a time when modern jazz rejected different directions and concepts, putting forward our own formula as an alternative. In this, youthful high spirits came to the fore, but both records from that time (which TCB has re-released as CDs) show that, together with the large success which manifested itself (very surprisingly for us) both at home and abroad in an abundance of more than complimentary opinions, a lot of effort and idealism had been worth it.

Today, almost 40 years later and again working with a line-up including wind instruments, is for me both instructive and – unexpectedly – an enjoyable experience. My colleagues in our “Seven Things”, all around the same age from the times of Magog, some already honourable college professors, offer a completely different picture as we did back then. The many jazz schools in this country and study visits in the USA, which are today almost a matter of course – all four of my colleagues have this experience – have created a much more professional type of musician compared to before. If my Magogs were mainly loveable anarchists who brought more brimming lust for life than discipline for arduous, if also necessary experimental works, the few experiments which we have needed as “Seven Things” in order to get my not always fully streamlined music in line were simply a pleasure for me; the disciplined, swift experimental work is very similar to that which I know from classical music.

Today’s jazz is certainly not as colourful as it was, no longer so carefree and consequently takes on very different concepts. But its masters are very clearly better prepared, they are more professional than most in my generation were when they were younger.

I believe that we are currently experiencing a classical phase in our music. The historical achievements of jazz once again have a high status. One is no longer searching for something new and undefined, but is oriented, stronger than before, on that which over 100 years of jazz has brought to us.

I love - and know a fair amount about – Gothic architecture. The earlier architects of this epoch in France were extraordinarily bold, creative, unconventional, sometimes also too bold. The High Gothic period barely knows these characteristics any more: one has experience, surety around the problems, architecture becomes virtuoso, elegant, sometimes also smooth and cool, which has its own charm, but the creativity – one cannot have everything at once in life – begins to step into the background. A classical period is achieved.

Perhaps with jazz we are now in such a period. Jazz is art, and art is life; life which is always
moving. How wonderful it is to be able to take part in a small part of it.

Klaus Koenig.


DANIEL SCHENKER, tp, received his first trumpet lessons at the age of ten. After studying computer sciences at the Swiss Federal Institute of Technology in Zurich, he was awarded his concert diploma by the Swiss Jazz School in Berne. Since the 1980s, Daniel Schenker has been a sought-after sideman in many Swiss bands and has played on more than 60 CDs and LPs. He has played in concert and on tour with Kenny Werner, Joe Haider, Bill Holman and many others. He has paid several visits to New York. Schenker performs regularly since 2001 with his own quartet and released the albums "Iridium" (2002), "soundlines" (2004, with the New York tenor saxophonist Chris Cheek as a guest) and "Jardim Botânico" (2009). Schenker teaches trumpet and ear training at Zurich University of the Arts (ZHdK).

CHRISTOPH Merki, as, studied history at the University of Zurich (Dr.phil.) and alto saxophone at the Lucerne School of Music (passed with distinction). He completed his musical training in New York, specifically with Dave Liebman. He now works as a jazz saxophonist, composer and music publicist.
He has been teaching at the Zurich University of the Arts since 2001 and has been Professor of Ensemble Performances and History of Music since 2007. His albums “Ambient Conception of Jazz” (Universal Music), “Circles” and “Psychedelic Mountain Vol.1/2” were very well received, along with his own formation “Christoph Merki Music.01”. As a music publicist, he made a name for himself with the standard band “Musikszene Schweiz” (“Swiss Music Scene”, Chronos-Verlag, 2009) and has been a cultural journalist for the “Tages-Anzeiger” (since 2001). Christoph Merki built up the CD label ZHdK-Records at the Zurich University of the Arts and managed it from 2006 to 2012 with more than 30 CDs produced. 2012: selected by the Expert Commission of the Swiss cultural foundation Pro Helvetia for the field of music.

KLAUS KOENIG, p, composition, studied at the Acoustic Institute of the University of Music in Detmold, which he left in 1962 with a degree in sound engineering (with a distinction). He worked as a recording manager for the Swiss radio station SFR in Zurich until 1997. Alongside this he developed several hundred shows for the jazz department. In 1964 the radio station made him responsible for accompanying guest soloist in the radio concert series "Jazz Live". His "Jazz Live Trio", the most important players in which included Isla Eckinger, Peter Frei as a bassist, Peter Schmidlin and Pierre Favre as drummers - could be heard in more than 100 live broadcasts with soloists from around the world until 1982. The performers included many top American and European musicians such as Art Farmer, Dexter Gordon, Slide Hampton, Clark Terry, Benny Bailey, Phil Woods, Cliff Jordan, Kenny Wheeler and Albert Mangelsdorff. A 13-CD series by TCB documents this series of concerts. Longer-term links were established with Johnny Griffin, Lee Konitz, Sal Nistico, Franco Ambrosetti, Gianni Basso, Roman Schwaller and others. The group "Magog", made up of Hans Kennel, Andy Scherrer, Paul Haag and the Jazz Live Trio, was formed on his initiative in 1973 and enjoyed a great degree of international success. The collaboration with the actor and reciter Gert Westphal in a "jazz and lyrics" programme spanned several decades. A "classics and jazz" programme developed over several years with the classical pianist Annette Weisbrod. Participation in around 30 commercial recordings. Work on musical theory (on the tempering of keyboard instruments in old music) and musical education (piano voicing). In 1998 he had to stop his musical activity due to an illness in both of his hands. After many years of therapy, the 2012/2013 season with the old/new "Jazz Live Trio" and the 2013/2014 season with the "Seven Things" quintet with Daniel Schenker, Christoph Merki and the trio meant a return to the music scene.

PATRICK SOMMER, b, born in 1976. Patrick studied contrabass and electric bass at the Swiss Jazz School in Bern and in Los Angeles. He lives in Zurich and works as a freelance musician. A solid feeling for timings, a broad stylistic and instrumental range, an unswerving taste and his ability to adapt make him one of the most in-demand bassists on the Swiss music scene. He holds regular concerts both in Switzerland and abroad and is involved in theatre and dance projects as a musician and composer.
Selected discography: Tony Renold Quartet: Places (Unit Records 2011); Pius Baschnagel's Latin World: Son Song (Altrisuoni 2011); Martin Lechner: Gentlemen Are Hard To Find (BHM 2011); Bucher Sommer Friedli & Aeby: Expanding (Dryrecords 2011); Bucher 5: Here And There (Unit Records 2010); Limber Lumber - Rösli Sommer Sartorius: Diapassion (Unit Records 2010); Tim Kleinert Trio: Free Passage To Now (Covariance 2010); Peter Zihlmann & TOW Orchestra: Tales Of The Old World (Unit Records 2010); Roli Frei & The Soulful Desert: Strong (Sound Service 2010); Adrian Frey Trio: No Flags (Unit Records 2010); Julian Amacker Universe: A Tea And Me (FF Records 2009); Marianne Racine Quartet: Jazz (2009); Patrick Sommer: Speechless (Rock Archive 2009); Bucher Sommer Friedli: Farb (Dryrerecords 2008); The Moondog Show: Marfa (Fazerecords 2007); Tony Renold Quartet: Timeless Flow (Universal Records 2005); Lisette Spinnler Quartet: in Between (TCB Records 2004). He has been playing for the Jazz Live Trio since 2012.

ANDI WETTSTEIN, dr, born in 1978. Studied the drums at the Musicians Institute in Los Angeles and at the Zurich University of the Arts. His active involvement in concerts has brought him together with, among many others, Franco Ambrosetti, Peter Madsen, Theo Kapiladis, Adrian Frey and Tobias Preisig. In addition to his artistic work, he also teaches at the Staufen School of Music. Future projects: The Murder Of Amus Ames, Mistura, Markus Bischof Trio, Ray Bourbon, Kabel, Jazz Live Trio.


Contact: Klaus Koenig +41 (0)44 311 60 87; Email: click here

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